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Einstellungen HL7 Server
In "E-ConsentPro" können Sie die Kommunikation mit einem KIS über HL7v2 einrichten. Die notwendigen Einstellungen treffen Sie in der Zugriffsverwaltung unter dem entsprechenden Mandanten.
Mandantenspezifische HL7-Konfiguration
Es können HL7-Parameter pro Mandanten in der Oberfläche angepasst werden. Dies ermöglicht eine flexible Integration in Umgebungen mit mehreren KIS-Systemen. Bestehende Einstellungen werden beim Softwareupdate automatisch übernommen. Neu angelegte Mandanten übernehmen die Einstellung nicht automatisch.
Änderungen an Einstellungen in der Datei ecp.config zu HL7, die nach dem Softwareupdate vorgenommen werden, haben keine Auswirkung mehr.
1. Wählen Sie die Menüoption Admin > Zugriffsverwaltung.
2. Wählen Sie unter Mandanten den betreffenden Mandanten.
Wenn Sie nicht mit mehreren Mandanten arbeiten, wählen Sie den Mandanten default.
3. Wählen Sie den HL7-Reiter.
4. Aktivieren Sie die Option „HL7 aktiviert“, indem Sie den Haken setzen.
5. Konfigurieren Sie die gewünschten Verbindungen (Ausgehend, Eingehend) und Einstellungen (Allgemein, Klassifizierung, MSH-Segment, MDM T01, MDM T02, TXA-Segment, ORU für Statusübergänge/ Datenexport, OMG O19, DFT P03) gemäß Ihren Anforderungen.
6. Speichern Sie die Änderungen durch Klick auf Speichern.
HL7v2 Server (MLLP)
Diese Gruppe ist nur konfigurierbar, wenn die Option HL7 Aktiviert aktiv ist. Hier werden die Verbindungsinformationen für den Datenaustausch über HL7v2 hinterlegt. Für ausgehende und eingehende Verbindungen kann jeweils eine andere Zeichenkodierung verwendet werden. Einstellungen können manuell ausgefüllt oder importiert bzw. exportiert werden.
| HL7 Aktiviert | Hier aktivieren bzw. deaktivieren Sie das Feature für den jeweiligen Mandanten. |
| Ausgehende Verbindung | |
| Host: | Hostname oder IP-Adresse des empfangenden Systems |
| Port (1-65535): | Konfiguration des Ports, an den die Nachrichten gesendet werden sollen. |
| ISO-8859-1
UTF-8 |
Hier bestimmen Sie, welche Zeichenkodierung für die ausgehende HL7-Kommunikation verwendet werden soll. Die Option UTF-8 ist als Default voreingestellt. Hinweis zur Verwendung
Eine falsche Kodierung kann zu unlesbaren Sonderzeichen oder Verbindungsabbrüchen führen. Wenn mehrere Mandanten dieselbe ausgehende HL7-v2-Verbindung verwenden (identischer Ziel-Host und Port), muss für alle beteiligten Mandanten dieselbe Zeichenkodierung konfiguriert sein (z. B. UTF-8 oder ISO-8859-1). Die Zeichenkodierung ist dabei eine verbindungsweite Eigenschaft und kann nicht mandantenspezifisch unterschiedlich angewendet werden. Abweichende Kodierungen würden dazu führen, dass HL7-Nachrichten inkonsistent erzeugt oder vom Zielsystem nicht korrekt interpretiert werden können. Gibt es Abweichungen zwischen den Mandanten, erscheint eine Fehlermeldung. Diese Fehlermeldung listet alle Mandanten auf, die zwar die gleiche ausgehende Verbindung besitzen, für die aber eine unterschiedliche Zeichenkodierung eingestellt ist. |
| Eingehende Verbindung | |
| Port (1-65535): |
Konfiguration des Ports, auf dem E-ConsentPro Nachrichten empfangen soll. Die Definition einer eingehenden Verbindung ist optional. |
| Teste HL7 v2 Server Verbindung |
Prüft, ob eine Verbindung über HL7 v2 hergestellt werden kann. Das Prüfergebnis wird in einer Meldung dargestellt. |
| ISO-8859-1
UTF-8 |
Hier bestimmen Sie, welche Zeichenkodierung für die eingehende HL7-Kommunikation verwendet werden soll. Die Option UTF-8 ist als Default voreingestellt. |